Die Energiewende fährt derzeit stetig neue Rekordwerte ein. Jüngstes Beispiel: Erneuerbare Energien standen im ersten Quartal für fast 60 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms. Der größte Anteil dabei entfiel auf die Windenergie, den größten prozentualen Zuwachs verbuchte die Solarenergie.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stammten insgesamt 121,5 Milliarden Kilowattstunden (58,4 Prozent) aus regenerativen Quellen. Zwar legten die Erneuerbaren absolut zu, der deutliche Anstieg des Anteils geht aber wesentlich darauf zurück, dass im Vergleich mit dem ersten Quartal 2023 insgesamt weniger Strom in Deutschland produziert wurde.
38,5 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms stammten aus Windkraft. Absolut stieg die Windstromproduktion um 5 Milliarden Kilowattstunden (plus 12 Prozent). Am zweitgrößten war der absolute Anstieg mit 1,4 Milliarden Kilowattstunden bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik (plus 21 Prozent).
Den zweitgrößten Anteil an der Stromerzeugung macht jedoch nach wie vor die Kohle aus (23 Prozent). Im Vergleich zum ersten Quartal 2023 sank die Stromeinspeisung aus Kohle allerdings um elf Milliarden Kilowattstunden (minus 28,2 Prozent). In Summe verringerte sich die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern binnen Jahresfrist um etwas mehr als ein Viertel (25,4 Prozent).
Die erneuerbaren Energien legten um 11,6 Prozent zu. Insgesamt wurde 7,5 Prozent weniger Strom erzeugt als im ersten Quartal 2023 (131,4 Milliarden Kilowattstunden).