Die Umsetzung der Energie- insbesondere aber der Wärmewende vor Ort ist die aktuelle Mammutaufgabe für die Stadtwerke. Vielfach stellt sich die Frage, wie die Stadtwerke das alleine umsetzen können.
Neben den Themen Kooperation und Fusion werden auch strategische Partnerschaften mit großen Energiedienstleistern diskutiert. Um das Thema näher zu beleuchten, haben wir einen Online-Austausch exklusiv für Geschäftsführer aus dem ASEW-Netzwerke dazu organisiert. Der Zuspruch war enorm und die Ergebnisse können sich sehen lassen!
- Gemeinsam grenzten die Teilnehmer Strategische, Funktionale sowie „finanzielle“ Partnerschaften ab.
- Daraus ergaben sich Fragen: Wie finde ich den richtigen Partner? Was ist eine passende Bewertungsmatrix für mögliche Partner? Ist ein Partner aus der Energiewirtschaft wirklich der passende strategische Partner? Wie sieht die Auftragsvergabe in der Kommune aus? Kann ohne Ausschreibung ein neues Unternehmen mit einem strategischen Partner gegründet werden? Wo liegen weitere kommunale Hürden?
- Als grundlegend wichtig erachteten die Teilnehmer, die eigenen Gremien/Stakeholder zu überzeugen, Kompetenzen abzugeben.
- Eine Hürde sind u.U. notwendige Investitionssummen: Diese übersteigen teilweise die jährlichen Bilanzsummen der Stadtwerke um ein Vielfaches.
- Tenor: „Ohne Unterstützung von außen geht es nicht!“
- Ein weiterer wichtiger Punkt: die Finanzierung. Dafür wurden unter anderem Bürgerbeteiligungen sowie Inhaberschuldverschreibungen diskutiert.
Einigkeit herrschte letztlich darüber, dass Stadtwerke der zentrale Ansprechpartner für das Umsetzen und das Gelingen der Energiewende vor Ort sind und bleiben!
Da sich drei Viertel der Teilnehmer für einen regelmäßigen Austausch zum Themenkomplex aussprachen, ist derzeit ein zweiter Teil des Austauschs in Planung. Auch dieser ist exklusiv für die Leitungsebene von EVU aus dem ASEW-Netzwerk konzipiert. Interessierte Geschäftsführer können sich bei Christoph Landeck unter landeck@asew.de anmelden.