Windkraft: Stärkster Auktions-Zubau seit 2017

vom 04.07.2024

Das Interesse zum Einbringen in Windkraft-Ausschreibungen steigt deutlich. Die Bundesnetzagentur hat in der aktuellen Ausschreibungsrunde für Onshore-Anlagen rund 2,4 Gigawatt bezuschlagt. Eingereicht waren fast 2,5 Gigawatt. Ähnliche Volumina habe es seit den Gebotsrunden im Jahr 2017 nicht mehr gegeben.

Laut BNetzA-Präsident Klaus Müller habe „[d]ie aktuelle Ausschreibungsrunde […] einen Rekord“ aufgestellt. Bei einer Fortsetzung der Entwicklung seien die Zubauziele bei Wind an Land erreichbar.

Allerdings wurde das ausgeschriebene Volumen nicht komplett ausgeschöpft: Auf eine Menge von 2.795 Megawatt trafen 197 Gebote mit einer Gebotsmenge von 2.485 Megawatt. Die Zuschlagsmenge betrug 2.379 Megawatt. Acht Gebote mussten vom Verfahren ausgeschlossen werden.

Die gebotenen Werte lagen zwischen 7,20 und 7,35 Cent je Kilowattstunde.

Bei der Innovationsausschreibung gingen bei einer ausgeschriebenen Menge von 583 Megawatt insgesamt 48 Gebote mit einer Gebotsmenge von 564 Megawatt ein. Sämtliche Gebote bezogen sich auf Anlagenkombinationen von Solaranlagen und Speichern. Die Zuschlagsmenge belief sich auf 512 Megawatt. Fünf Gebote mussten ausgeschlossen werden, der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 8,33 Cent je Kilowattstunde.