Die Bundesregierung plant offenbar eine neue Umlage. Diese soll die Kosten der nötigen Reserve-Gaskraftwerke abbilden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, werde diese Umlage möglicherweise in die bestehende Umlage zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) integriert. Die genaue Höhe der Umlage ist noch unklar, es soll sich jedoch um eine „kleine Nachkommastelle“ handeln.
Aktuell machen Steuern, Abgaben und Umlagen für Haushaltskunden rund 30 Prozent des Gesamtpreises für Strom aus. Bei einem durchschnittlichen Preis je Kilowattstunde von 41,35 Cent sind das 11,89 Cent. Dazu kommen zusätzlich Netzentgelte in Höhe von 11,53 Cent je Kilowattstunde.
Nach aktuellen Plänen sollen die neuen Gaskraftwerke zunächst mit Erdgas und anschließend mit Wasserstoff betrieben werden. So soll die Energieversorgung auch dann sichergestellt werden, wenn Solar- und Windenergie nicht ausreichend bereitstehen.