Das Bundeskabinett hat heute den Bundesbericht Energieforschung 2024 verabschiedet. Dieser gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung.
Im vergangenen Jahr hat der Bund rund 1,46 Milliarden Euro für die Energieforschung ausgegeben. Insgesamt 7.570 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte wurden mit 1,08 Milliarden Euro gefördert, weitere 325 Millionen Euro flossen in die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
Wie das BMWK hervorhebt, seien innovative, klimafreundliche und hocheffiziente Energietechnologien notwendige Voraussetzung für eine langfristig sichere, wirtschaftliche und klimaverträgliche Energieversorgung.
Die Förderung der Energieforschung hat das Ziel, den schnellstmöglichen Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zu unterstützen. Dabei helfen die Förderformate Reallabore der Energiewende des BMWK und die Wasserstoff-Leitprojekte des BMBF. Ein besonderer Fokus der Forschungsförderung lag 2023 auf der Entwicklung von Lösungen für das klimaneutrale Bereitstellen von Wärme und Kälte. Die zentralen Schwerpunkte der Projektförderung spiegeln sich in den Programmbereichen „Energieerzeugung“ (rund 17 Prozent) und „Systemintegration: Netze, Speicher Sektorkopplung“ (rund 15 Prozent) sowie den strategischen Förderformaten (Reallabore der Energiewende und Leitprojekte Wasserstoff) (rund 15 Prozent).
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