Das erste Halbjahr bot den erneuerbaren Energien gute Voraussetzungen. Folgerichtig stellte die regenerative Stromerzeugung in Deutschland denn auch einen neuen Rekordwert auf. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs selbige auf 135,2 Milliarden Kilowattstunden (plus 9,1 Prozent). Das entspricht einen Anteil von 61,5 Prozent an der gesamten inländischen Stromproduktion. Dies stellt den höchsten Anteil an erneuerbaren Energien für diesen Zeitraum seit Beginn der Erhebung 2018 dar.
Insgesamt wurden in der ersten Jahreshälfte 220 Milliarden Kilowattstunden Strom in das Netz eingespeist. Das waren 5,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern schrumpfte um mehr als ein Fünftel (21,8 Prozent).
Vor allem die Stromerzeugung aus Windkraft wächst rasant. Sie nahm auf 73,4 Milliarden Kilowattstunden zu (plus 11,9 Prozent). Mit einem Anteil von einem Drittel war die Windkraft damit „der mit Abstand wichtigste Energieträger in der inländischen Stromproduktion“. Auch die Stromerzeugung aus Photovoltaik legte deutlich zu (plus 8,3 Prozent) auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht 13,9 Prozent der Gesamtmenge.