Die Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat in den ersten drei Quartalen rund 18 Milliarden Euro gekostet. Die Masse dieser Summe, 15,0308 Milliarden Euro, wurde bislang von Bundeszuschüssen gedeckt.
Hält der Trend an, dürften die EEG-Kosten zum Ende des Jahres bei rund 20 Milliarden Euro liegen. In den Wintermonaten geht vor allem die Solarstromproduktion witterungsbedingt traditionell zurück. Dies dürfte die Förderkosten im Vergleich zu den Sommermonaten senken.
Ohne diesen direkten Bundeszuschuss wäre der Saldo des EEG-Kontos fast in jedem Monat negativ ausgefallen. Vor allem der September brachte dem EEG-Konto etwas Entlastung. Anders als in den drei Monaten davor wuchs das Guthaben wieder. So flossen mehr als 800 Millionen Euro aufgrund von Rückforderungsansprüchen und nachträglichen Korrekturen auf das Konto.
Der September glänzt auch mit einer enorm hohen Grünstromeinspeisung. Nach Angaben der Fraunhofer-Plattform Energy-Charts stammten 67 Prozent der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Quellen. Während die Solarenergie am Rekordwert des Vorjahresmonats kratzte, stellte die Windkraft mit elf Terawattstunden mit Abstand einen neuen September-Höchstwert auf.
Für 2025 gehen die vier Übertragungsnetzbetreiber von einem EEG-Finanzierungsbedarf von 17,03 Milliarden Euro aus.