E-SKA: Neues Forschungsprojekt gestartet

vom 25.11.2024

Mit Oktober diesen Jahres ist ein neues Forschungsprojekt gestartet, an dem auch die ASEW beteiligt ist: „E-SKA – Erfolgreiche Energiewendekooperationen horizontal skalieren“ erfasst erstmalig systematisch Wirkmechanismen und Erfolgsfaktoren, die bei der Auflösung von Herausforderungen im Kontext der Energiewende auftreten.

Darauf aufbauend entwickeln und testen die vier Projektpartner ASEW, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), die Humboldt-Universität Berlin und adelphi consultant einen neuen Ansatz für die Übertragung erfolgreicher Energiewende-Kooperationen auf andere Projekte.

Ein Gutteil der Energiewende findet auf der lokalen und regionalen Ebene statt. Unter anderem Stadtwerke und Bürgerenergieinitiativen, aber auch viele teils sehr spezielle oder einzigartige Ansätze zeigen, dass viele gesellschaftliche Akteure einen Beitrag leisten wollen. Damit diese vielen klugen und kreativen Ansätze aber nicht auf eine Region beschränkt bleiben, sondern vieldutzend- und -hundertfach Schule in ganz Deutschland machen, müssen Erfolge gezielt in die Fläche getragen werden. Nur so gelingt es letztlich auch, dass Deutschland seine klima- und energiepolitischen Ziele erreicht.

E-SKA befasst sich vor diesem Hintergrund mit zwei grundlegenden Forschungsfragen: Unter welchen Bedingungen können Hemmnisse und soziale Dilemmata der Energiewende durch kooperative Strategien überwunden werden? Und: Unter welchen Bedingungen können entsprechende Strategien und Lösungen auf andere Kommunen oder andere Energiewendeprojekte übertragen werden?

Neben der Identifikation und Erfassung von Energiewende-Pionieren will E-SKA vor allem Wege aufzeigen, wie sich diese Best Practices auf andere lokale Kontexte übertragen lassen.

E-SKA ist offiziell im Oktober gestartet und läuft bis Ende September 2027. 

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