2024 war ein Rekordjahr für Strom aus erneuerbaren Quellen. Mit gut 275 Terawattstunden (was einem Anteil von 62,7 Prozent entspricht) wurde noch nie zuvor so viel Strom aus regenerativen Quellen erzeugt. Das geht aus Daten des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hervor.
Auch im zurückliegenden Jahr war die Windkraft wieder die wichtigste Stromquelle, sie trug 136,4 Terawattstunden (33 Prozent) zur öffentlichen Stromerzeugung bei. Damit war das vergangenen Jahr etwas schwächer als 2023 (139 Terawattstunden). Der Anteil der Onshore-Windkraft betrug 110,7 Terawattstunden, die Offshore-Produktion steuerte 25,7 Terawattstunden bei. Bis November waren onshore 2,4, offshore 0,7 Gigawatt Leistung zugebaut.
Photovoltaik-Anlagen haben rund 72,2 Terawattstunden erzeugt, wovon 59,8 Terawattstunden ins Netz eingespeist und 12,4 Terawattstunden als Eigenverbrauch genutzt wurden. Die gesamte Produktion hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent erhöht. Der PV-Anteil an der öffentlichen Nettostromerzeugung lag bei 14 Prozent.
Wasserkraft lag mit 21,7 Terawattstunden etwa auf dem Niveau des Vorjahres (19,1 Terawattstunden). Biomasse trug mit 36 Terawattstunden zur Stromerzeugung bei, wobei die installierte Leistung unverändert bei 9,1 Gigawatt lag.
Insgesamt produzierten die erneuerbaren Energien 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr (267 Terawattstunden). Der Anteil der in Deutschland erzeugten erneuerbaren Energien an der Last lag bei 56 Prozent (2023: 55,3 Prozent).