Blackout: Iberische Halbinsel lahmgelegt

vom 29.04.2025

Fast einen ganzen Tag lang waren das kontinentale Spanien und Portugal sowie Teile Südfrankreichs ohne Strom. Zumindest in Spanien scheint sich die Lage normalisiert zu haben: Wie der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica auf X mitteilte, waren gegen 6 Uhr morgens etwa 99,16 Prozent der Stromversorgung wiederhergestellt.

Auch in Portugal wurden dem nationalen Betreiber zufolge die meisten Haushalte wieder mit Strom versorgt. Die Ursache für den Stromausfall ist bis dato noch unklar.

Zumindest in den Onlinenetzwerken war schnell klar: Ein möglicher Cyberangriff sei die Ursache. Der aus Portugal stammende EU-Ratspräsident António Costa hatte indes zuvor auf X erklärt, dass es derzeit keine Hinweise auf einen Cyberangriff gebe.

Der portugiesische Ministerpräsident Luís Montenegro sieht die Ursachen des Blackouts im Nachbarland. Montenegro sprach vor Journalisten von einer „ernsten und beispiellosen“ Situation.

Eduardo Prieto, der Direktor für Netzbetriebsdienste bei Red Eléctrica, erklärte, die Trennung der europäischen Stromverbindung in Frankreich sei für den Zusammenbruch auf der Iberischen Halbinsel verantwortlich gewesen. Was zu dieser Trennung führte, blieb aber unklar.

Der massive Stromausfall hatte gestern Mittag begonnen. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte, dass etwa 15 Gigawatt Strom – und damit mehr als die Hälfte des zu diesem Zeitpunkt verbrauchten Stroms – innerhalb von fünf Sekunden „plötzlich verschwunden“ seien. 

Der Berliner Blackout wurde wohl von Linksextremisten verursacht.