Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse für die Wind-an-Land- sowie für die Innovationsausschreibung zum Gebotstermin 1. Mai veröffentlicht. Beide Ausschreibungen waren deutlich überzeichnet.
Die Innovationsgebote beschränkten sich auch in dieser Ausschreibung auf Anlagenkombinationen aus Solaranlagen und Speichern. Dabei gab es vor allem einen großen Gewinner: die Enerparc AG. Das Unternehmen erhielt Zuschläge für 152 Megawatt in insgesamt sieben Solarparks und damit knapp ein Drittel der insgesamt bezuschlagten Menge von 488 Megawatt.
Auch diesmal gingen zahlreiche Bieter mit leeren Händen vom Platz: Die Gebotsmenge lag bei insgesamt 2.020 Megawatt und damit viermal so hoch wie die ausgeschriebene Menge.
Die größten Volumina entfielen auf Gebote für Standorte in Bayern (137 Megawatt), gefolgt von Sachsen-Anhalt (124 Megawatt) und Niedersachsen (49 Megawatt).
Auch die Auktion für Onshore-Wind war das vierte Mal in Folge wieder überzeichnet. Laut dem BNetzA-Präsidenten Klaus Müller sei die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land nach wie vor von einer hohen Beteiligung geprägt. Damit einher gingen weiter sinkende Zuschlagswerte.
Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag bei 6,83 Cent je Kilowattstunden. Bei der vergangenen Ausschreibung lag dieser noch bei genau 7,00 Cent je Kilowattstunde.
Insgesamt bezuschlagte die Bundesnetzagentur bei der aktuellen Auktion 372 Gebote mit einem Gebotsvolumen von 3.446 Megawatt. Hierfür gingen Angebote im Umfang von 4.972 Megawatt ein.