Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Ergebnisse der letzten Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Juni 2025 veröffentlicht. Diese war nicht unbedingt ein Renner; die Gebote gingen nicht so zahlreich ein wie erwartet.
BNetzA-Präsident Klaus Müller nimmt es dennoch sportlich: „Trotz rückläufiger Gebotsmenge wurde das gesetzlich vorgesehene Volumen annähernd erreicht“. Regional verteilten sich die Zuschläge auch in dieser Runde ausgeglichen. Ein gleichmäßiger Zubau von erneuerbaren Energien in ganz Deutschland sei zu begrüßen.
Bei einer ausgeschriebenen Menge von 283 Megawatt wurden 127 Gebote für insgesamt 274 Megawatt eingereicht. Die Ausschreibung war damit leicht unterzeichnet. Von der BNetzA erging für 118 Gebote mit einem Volumen von 255 Megawatt der Zuschlag. Neun Gebote mussten vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen werden.
Die ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 6,90 und 10,38 Cent je Kilowattstunde. Die mengenmäßig meisten Zuschläge gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen (25 Anbieter; 51 Megawatt), gefolgt von Brandenburg (15 Anbieter; 47 Megawatt), Niedersachsen (16 Anbieter; 33 Megawatt) und Hessen (13 Anbieter; 32 Megawatt).
Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden findet am 1. Oktober 2025 statt.