Sammelausschreibung verlief erneut erfolgreich

vom 14.10.2025

Die letzte Sammelausschreibung des Jahres für HKN (Herkunftsnachweise) des Stadtwerke-Netzwerks ASEW verlief wieder gewohnt routiniert: Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- & Wasserverwendung konnte ein Volumen von rund 434 Gigawattstunden bündeln und für das Netzwerk beschaffen. 

An der Ausschreibung beteiligten sich 18 Stadtwerke aus dem ASEW-Netzwerk. „Anders als bei unserer Frühjahrs-Ausschreibung entschieden sich sämtliche Interessierte letztlich zur Annahme der angefragten Angebote“, freut sich Christian Esseling, stellvertretender Abteilungsleiter Energievertrieb & Kunde, bei der ASEW. „Auch diesmal konnten wir wie erwartet gute Preise aushandeln. In allen Fällen erbrachten Nachverhandlungen sogar verbesserte Konditionen, die den beteiligten Stadtwerken unmittelbar zugutekommen.“ Die beschaffte Menge von 434 Gigawattstunden wurde in vier Qualitäten bis einschließlich des Produktionsjahres 2028 geordert. „Es nahmen diesmal nicht nur sämtliche in die Sammelausschreibung eingebundenen Stadtwerke die Angebote an, auch die angefragte Menge konnte komplett realisiert werden“, fügt Patrick Niehaves, Senior-Projektmanager Umweltaussagen & Kompensation, hinzu.

Immer wieder zeigt sich die Abhängigkeit der Preisentwicklung bei HKN von Witterungsfaktoren vor Ort wie auch von dem Verhalten der Marktteilnehmer. So wurde bereits im Februar eine deutlich höhere europäische Wasserkrafterzeugung erreicht als im Vorjahr. Dies übte einen anhaltenden Preisdruck aus. Im Verlauf des Jahres ging die Produktion leicht zurück. Mit zeitlicher Verzögerung kam es zu einer künstlichen Verknappung des HKN-Angebots: Bei den vorherrschend niedrigen Preisen wollten einige Produzenten ihre HKN nicht dem Markt zuführen, was einen vorübergehenden Preisanstieg bedeutete. Zuletzt sanken die Preise für europäische HKN allerdings wieder. 

Die nächste ASEW-Sammelausschreibung wird im Frühjahr 2026 stattfinden.

Die ASEW-Sammelausschreibung war erneut erfolgreich.