Ohne Wasser kein Leben! Das blaue, kühle Nass kann zuweilen wertvoller als alles Geld der Welt sein. Und doch nehmen wir es gerade im wasserreichen Deutschland allzu oft zu selbstverständlich hin, dass wir jederzeit und fast überall sauberes, hochgradig kontrolliertes Trinkwasser ab Hahn konsumieren können.
Das ist beileibe nicht überall selbstverständlich! Im Zuge der Auswirkungen des Klimawandels mehren sich auch im wassermäßig verwöhnten Mitteleuropa aktuell jedoch die Alarmzeichen: Landwirtschaftlich intensiv genutzte Regionen wie die Mark Brandenburg hatten bereits mit Dürren zu kämpfen.
Da ist es gut, den Menschen die Bedeutung des Wassers und den sorgfältigen Umgang mit dieser essenziellen Ressource wieder näherzubringen. Als Essenz der dreijährigen Arbeit im Forschungsprojekt CrowdWater ist hierfür ein Instrument entstanden: der WasserErklärer.
Im Projekt CrowdWater entwickelt das Fraunhofer FIT gemeinsam mit städtischen und gewerblichen Partnern eine dezentrale Datenplattform. In Verbindung mit Messwerkzeugen und Software-Programmen soll diese zu einer nachhaltigeren Wassernutzung beitragen.
Der WasserErklärer ermöglicht es Wasserversorgern, den eigenen Kunden viele Zusammenhänge rund um die eigene Wasserversorgung näherzubringen. Dazu gehören unter anderem auch viele Fragen, die normalerweise direkt beim Unternehmen gestellt würden. Die gesammelten Antworten auf diese Fragen finden sich unter anderem im vielfältigen Tool. So lassen sich Fragestellere künftig auch gezielter steuern und binden damit keine Arbeitskraft mehr.
Wasserversorger können den WasserErklärer kostenfrei auf der eigenen Webseite verlinken und so Kunden zugänglich machen. Auf Wunsch kann dieser auch den Regelungen des eigener Corporate Design angenähert werden. Dazu läuft aktuell ein Abstimmungsprozess.
Bei Interesse gibt es weitere Details (unter anderem auch zum Kostentrahmen) vom Leiter Forschungsprojekte der ASEW, Stefan Schulze-Sturm unter schulzesturm@asew.de.