
Die Energiewende schreitet, aller Kritik zum Trotz, weiter voran. Erstmals liegt nun die Kapazität von regenerativen Erzeugungsanlagen vor der von konventionellen Kraftwerken. Wie aus dem gemeinsamen Monitoringbericht des Bundeskartellamts und der Bundesnetzagentur hervorgeht, kamen entsprechende Anlagen in 2017 auf eine Kapazität von 112,5 Gigawatt. Kohle-, Atom- und andere konventionelle Kraftwerke brachten es zusammen lediglich auf 105,1 Gigawatt.
Ein Blick auf die Stromproduktion zeigt indes, dass hier konventionelle Erzeugung noch vorne liegt: Von 601,4 produzierten Terawattstunden stammten 2017 rund ein Drittel aus erneuerbaren Energieträgern. Dies liege unter anderem daran, dass Wind- oder Solaranlagen vom Wetter abhängig sind und deshalb seltener die volle Leistung abriefen.
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