Aus den Arbeitskreisen (KW 18/24)

vom 26.04.2024

Als wichtiges Netzwerkelement agieren innerhalb der ASEW mehr als zwei Dutzend thematische Arbeitskreise. Diese befassen sich regelmäßig auch mit Themen, die das gesamte Netzwerk betreffen.

Diesmal im Fokus: der Arbeitskreis Wohnungswirtschaft.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Umlegbarkeit der Kosten für PV-/Mieterstromanlagen über die Modernisierungsumlage. Es gibt ein Beispiel aus dem Netzwerk, wo ein Teil der Investitionskosten über die Modernisierungsumlage auf die Kaltmiete der Kunden umgelegt wird. Vorteil hierbei: Eine um 10 Euro höhere monatliche Kaltmiete führt bei Abschluss des Mieterstromvertrags zu 15 Euro an Stromkosteneinsparung. Voraussetzungen dafür ist, dass die Wohnungswirtschaft die jeweilige Anlage besitzen und der Strom aus der PV-Anlage den Mietern zur Verfügung gestellt werden muss.

Vermehrt gibt es (wieder) Angebote für die Kundinnen und Kunden der Wohnungswirtschaft, sich in Präsenz auszutauschen und in diesem Rahmen auch die Möglichkeit für Stadtwerke, die eigenen Leistungen vorzustellen (auch wenn der Kunde vielleicht einen Erdgasbezugsvertrag gerade woanders unterschrieben hat).

Auch weiterhin sind die Umsetzung der Preisbremsen und der CO2-Kostenaufteilung große Herausforderungen und enorme Zeitfresser bei den Stadtwerken. 

Im Kontext des Wachstumschancengesetzes wird positiv vermerkt, dass die digitale B2B-Rechnung kommt. 

Tranchenverträge sind aktuell wieder ein Thema. Auch die Nachfrage nach PPA zieht an. 

Bei Fragen zu den behandelten Themen oder dem Arbeitskreis wenden Sie sich gerne an Christoph Landeck.

Arbeitskreis bietet noch Plätze zur Mitarbeit.