Die nach knapp drei Monaten Pause neugestartete Neubauförderung von effizienten Gebäuden (EH/EG 40) hat bereits am ersten Tag zu extrem hohem Andrang geführt. Das verfügbare Budget von einer Milliarde Euro war bereits im Laufe des Vormittags ausgeschöpft. Wie das federführende Bundeswirtschafts- und -klimaschutzministerium mitteilte, sei damit die erste Stufe der neuausgerichteten Neubauförderung bereits wieder beendet worden.
Bereits am Folgetag trat jedoch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die zweite Stufe der überarbeiteten Neubauförderung in Kraft. Diese greift nahtlos in die bisherige Förderung über. Allerdings gelten nun anspruchsvollere Konditionen. Das Programm EH/EG 40-Nachhaltigkeit ermöglicht eine Neubauförderung nur noch in Kombination mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Das QNG ist bereits seit Mitte 2021 optionaler Teil der BEG und wird nun verpflichtend. Diese angepasste Förderung läuft jedoch nur bis Ende des Jahres.
Als dritter Schritt der Neuausrichtung der Neubauförderung ist ab Januar 2023 ein neues umfassendes Programm mit dem Titel „Klimafreundliches Bauen“ vorgesehen. Dieses Programm wird insbesondere die Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus der Gebäude noch stärker in den Fokus stellen. Die genaue Gestaltung des Förderprogramms wird derzeit durch die Bundesregierung erarbeitet.