Düren: Gute Jahresbilanz vorgelegt

vom 17.05.2020

Die Stadtwerke Düren haben das Geschäftsjahr 2019 mit einen Überschuss in Höhe von 5,8 Millionen Euro beendet. Damit konnte das Unternehmen sein Vorjahresergebnis um 5,9 Prozent steigern. Das lag unter anderem am Verkauf des ehemaligen Deperieux-Geländes. Dort entsteht aktuell ein stadtnahes Wohnquartier. Zudem konnte der Umsatz von 129,7 auf 134,8 Millionen Euro gesteigert werden.

Erfreulich entwickelte sich unter anderem der Umsatz mit Contracting-Angeboten: Dieser stieg um 13,4 Prozent. Auch der Umsatz im Bereich Stromversorgung nahm zu – das lag jedoch im Wesentlichen an der Preisanpassung Anfang 2019, die gestiegene Beschaffungskosten ausglich. Auf eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr verzichteten die Stadtwerke.

Stadtwerke-Geschäftsführer Heinrich Klocke bezeichnete das zurückliegende Geschäftsjahr als „sehr anspruchsvoll“. Dass die Stadtwerke dennoch das Vorjahresergebnis leicht übertreffen konnten, hat für Klocke vor allem zwei Gründe: Zum einen beginne die Wachstumsstrategie zu greifen, zum anderen sei dies ein klaren Verdienst aller Mitarbeiter der SWD-Gruppe. „Wir haben bei der Entwicklung unserer Wachstumsstrategie in den vergangenen Jahren sehr genau die Bedürfnisse unserer Kunden analysiert. […]. Entstanden sind daraus vielfältige Produkte und Services, die von unseren […] Kunden sehr gut angenommen werden“. Beispiele seien etwa das neue Stadtwerke-Wärmeangebot, die Tochtergesellschaft EnergieRevolte mit ihrem Prepaid-Stromtarif, die Ausweitung des eigenen Glasfasernetzes bei SpeedNet sowie der Ausbau der Angebote im Bereich der Elektromobilität. Darüber hinaus leiste die SWD-Gruppe mit ihrem Engagement im Forschungsprojekt Quirinus einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

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