E-Mobilität: Neue Förderung abrufbar

vom 04.09.2023

Das große Bundes-Förderprogramm, mit dem die Anschaffung von E-Autos angeschoben werden sollte, ist in seiner üppigsten Form ausgelaufen. Doch schon ab dem 26. September sollen neue Fördermittel unter dann veränderten Förderkonstellationen verfügbar sein. Eine fünfstellige Förderung für private Ladeinfrastruktur soll dabei möglich sein.

Wie die Tagesschau berichtet, liegen dem ARD-Hauptstadtstudio die neuen Förderichtlinien vor. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll der mit 500 Millionen Euro Gesamtvolumen gefüllte Fördertopf bald offen sein. Darüber werden vor allem Ladestationen, Photovoltaikanlagen sowie Speicher anvisiert.

Demnach sollen bis zu 10.200 Euro Förderung dann gewährt werden, wenn das E-Fahrzeug auch zum bidirektionalen Laden verfügbar ist. Ist dies nicht vorgesehen, liegt die Förderhöhe immer noch bei 9.600 Euro.

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass alle drei Technologien zusammen und neu gekauft werden. Einzelkomponenten sind nicht für die Förderung vorgesehen. Zudem müssen die geförderten Personen bereits ein E-Auto besitzen oder zumindest auf die Auslieferung warten. Der Strom aus der Photovoltaik-Anlage soll zudem vorrangig zum Laden des Fahrzeugs verwendet werden.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing lobte sein Haus im ARD-Interview für die neue, kombinierte Förderung. „Sie setzt einen Anreiz zur Nutzung der E-Mobilität und gleichzeitig auch zur Beteiligung an der dezentralen Energieerzeugung.“

Die Finanzierung des neuen Förderprogramms soll außerhalb des Haushalts über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) erfolgen. Das BMDV rechnet insgesamt mit einer hohen fünfstelligen Zahl an Anträgen privater Haushalte.