E-Mobilität: Tesla geht nach Texas, mehr Ladepunkte in Deutschland

vom 15.05.2020

Der Name Tesla, insbesondere aber der Name Elon Musk, hat geradezu magischen Klang. Insbesondere gilt das beim Thema E-Mobilität. Insofern haben Ankündigungen, auf welchem Kanal auch immer diese erfolgen sollten, hohe Relevanz. Aktuell ficht Musk einen Kampf gegen den US-Bundesstaat Kalifornien – oder besser dessen Landkreis Alameda. Dort liegt in Fremont eine der wichtigsten Tesla-Fabriken. Weil der Landkreis der Wiederaufnahme der Produktion dort nicht zustimmte, zog der Tesla-Chef offensichtlich einen Schlussstrich: Er kündigte die Verlegung des Tesla-Sitzes aus Palo Alto nach Nevada oder Taxas an. Das fragliche Tesla-Werk in Fremont ist für das Unternehmen strategisch wichtig. Neben dem Werk in Shanghai ist es die einzige Tesla-Fabrik, wo alle Modelle vom Band laufen.

Während E-Mobilität in den USA Standortpolitik ist, entwickelt sich in Deutschland zumindest das Ladenetz gut. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte, nimmt die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte weiter zu. Aktuell sind das 27.730 öffentliche Ladepunkte; Ende 2019 waren es noch 23.840 Ladepunkte – ein Zuwachs von mehr als 16 Prozent.

Laut BDEW reichen diese Ladepunkte für etwa 440.000 elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Aktuell seien in Deutschland rund 280.000 E-Autos und Plug-in-Hybride gemeldet. Die bundesweite Lade-Abdeckung sei damit sehr gut.

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