
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Förderung für eine verbesserte Energieeffizienz neu geordnet. Dazu werden sechs bestehende Förderprogramme in zwei Richtlinien gebündelt. Zusammen bilden diese ein neues Förderpaket. Ziel dieser Neuorganisation: Effizienter den Primärenergieverbrauch bis 2050 um die Hälfte (gegenüber 2008) zu senken.
Die beiden Richtlinien tragen den Namen „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ – und adressieren die beiden Bereiche Kredite und Zuschüsse sowie Wettbewerb. Letzterer Bereich ersetzt das bisherige Programm „Step Up“.
Wie aus dem Ministerium verlautete, richte sich die neue Förderung explizit auch an Stadtwerke und Energiedienstleister. Alle Fördermodule seien zudem akteurs-, sektor- und technologieoffen gestaltet. Die Abwicklung liegt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).