
Die Deutschen wissen sehr gut, welche Hürden es für den Erfolg der Energiewende zu nehmen gilt. Das zeigen Zahlen, die der Bundesverband der deutschen Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte. Danach nannten von 1.200 Befragten 51 Prozent die derzeit noch nicht ausreichend vorhandenen Speichermöglichkeiten als Problem. 45 Prozent wiederum sehen den schleppenden Netzausbau als Hindernis.
Laut der Vorsitzenden der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, zeige dies, dass die Bürgerinnen und Bürger ein gutes Gespür für die Probleme bewiesen, „die wir bei der Energiewende angehen müssen“.
Der BDEW kritisierte in diesem Kontext unter anderem die fehlenden politischen Weichenstellungen für einen Hochlauf von Speichersystemen: Leider liefere der aktuelle Rechtsrahmen noch keine nachhaltige Perspektive zur Investition in Energiespeicher für die Energiewende. Eine Gefahr sei zudem die Doppelbelastung des gespeicherten Stroms: „Derzeit ist gespeicherter Strom teurer, weil er zum einen bei der Einspeisung in den Speicher und ein zweites Mal bei der späteren Nutzung mit Gebühren belegt wird. Das ist weder nachvollziehbar noch zielführend“.
Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de