Die Lage an den Energiemärkten, die zu teils heftigen Ausschlägen der Preise sowohl von Erdgas, wie auch Strom geführt hat, hat Auswirkungen auf den Bereich der erneuerbaren Energien. Darauf hat unter anderem der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hingewiesen. Danach verzeichnete etwa der Speichermarkt in Deutschland im vergangenen Jahr ein deutliches Plus. Rund 141.000 Speicher wurden neu installiert – und damit 60 Prozent mehr als 2020. Damit sind nun über 400.000 Solarstromspeicher in Deutschland verbaut.
Unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen Energiekrise registriert der Verband derzeit zudem ein weiteres Anziehen der Nachfrage nach Solartechnik und Solarspeichern unter Hauseigentümerinnen und -eigentümern. Laut dem BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig werde für immer mehr Haushalte die Anschaffung von Solaranlagen und Speichern „zur Energie-Unabhängigkeitserklärung“. Beflügelt werde die Solartechnik- und Speicher-Nachfrage auch durch die weitere Verbreitung von Elektroautos.
Deutlich zugenommen habe zuletzt die Angst vor stark steigenden Energiepreisen und Versorgungsengpässen. Solarstromspeicher böten eine ausgezeichnete Möglichkeit, preiswerten, selbstproduzierten, klimafreundlichen Solarstrom zu nutzen. „Auch als Schutz vor Stromausfällen werden Solarbatterien jetzt immer beliebter“.
Die ASEW unterstützt das Netzwerk dabei, das Geschäftsfeld zu erschließen. Neben Mustervertragswerken bieten wir etwa einen Workshop zum Thema sowie regelmäßigen Austausch unter anderem im Arbeitskreis Photovoltaik.