Klimafolgen: Auch Deutschland trifft es hart

vom 15.06.2021

25 Bundesbehörden, die geschlossen die Folgen des Klimawandels für Deutschland analysieren: Unter Federführung des Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt legten sie die Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 (KWRA 2021) vor. Diese bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS).

Im Kern warnen die Verfasser, dass bei einem ungebremsten Klimawandel die Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen im gesamten Bundesgebiet künftig stark ansteigen würden. Die verursachten Schäden hätten dabei einen Dominoeffekt: Nach und nach fielen immer mehr Bereiche in den bereits heute stark belasteten Ökosystemen wie Böden, Wäldern und Gewässern bis hin zum Menschen und seiner Gesundheit aus.

Die KWRA 2021 untersucht über 100 Wirkungen des Klimawandels und deren Wechselwirkungen. Bei etwa einem Drittel gebe es sehr dringenden Handlungsbedarf. Dazu gehören tödliche Hitzebelastungen (insbesondere in den Städten), Wassermangel im Boden und häufigeres Niedrigwasser in Flüssen. Diese hätten schwerwiegende Folgen für alle Ökosysteme, folgend auch für die Land- und Forstwirtschaft sowie den Warentransport.

Bisher seien noch wenige deutsche Regionen in Deutschland betroffen. Doch das könnte sich bei einem stärkeren Klimawandel bis Ende des Jahrhunderts ändern. Dann wäre Deutschland im Vergleich zu heute durchaus ein „Hotspot für Risiken des Klimawandels“.

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