Kommunale Wärmeplanung: Stadtwerke führen

vom 21.11.2024

In Nordrhein-Westfalen sind Stadtwerke zentral für die Kommunen, wenn es um die Kommunale Wärmeplanung geht. Das geht aus einer Umfrage der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate hervor. Danach arbeiten zwei Drittel der Kommunen eng mit ihren Stadtwerken oder einem anderen lokalen Energieversorger zusammen.

Dabei sind die Aufgaben, die Stadtwerke wahrnehmen, sehr vielfältig. 24 Prozent der Kommunen zufolge sind die Stadtwerke in die „Akteurseinbindung involviert“. Bei 22 Prozent organisieren die Stadtwerke die Arbeitsgruppe zur Kommunalen Wärmeplanung. Bei 11 Prozent der befragten Kommunen treten die Stadtwerke als Dienstleister für die Wärmeplanung auf. Im einstelligen Prozentbereich rangieren die Antworten „nimmt koordinierende Funktion ein“ und „haben einen Kooperationsvertrag geschlossen“.

Bemerkenswert: Immerhin 21 Prozent gaben an, keinen kommunalen Energieversorger zu haben. Bei weiteren vier Prozent der befragten Kommunen sind die Stadtwerke nicht an der Wärmeplanung beteiligt.

Insgesamt sei die kommunale Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg. Ein Großteil der teilnehmenden Kommunen befinde sich bereits mitten im Prozess.

NRW.Energy4Climate führt die Umfrage zum Stand der Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen zum zweiten Mal durch. Dabei lässt sich insgesamt ein positiver Trend beobachten: Während vor einem Jahr noch 20 Prozent der Teilnehmer angaben, noch abwarten zu wollen, sind das nun nur noch zehn Prozent.