Mehr Methan in der Atmosphäre

vom 12.04.2022

Die Konzentration von Methan in der Atmosphäre ist im vergangenen Jahr stärker gestiegen als je zuvor. Darauf weist die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hin – und warnt vor dem Treiber, den das Gas für den Klimawandel spielt.

Schon 2020 registrierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Rekordanstieg der Methankonzentration. 2021 ist die Konzentration des Gases in der Atmosphäre gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um 162 Prozent gestiegen. Dabei hat sich der Anstieg vor allem in den vergangenen Jahren beschleunigt.

Auch Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen einen ähnlichen Trend. Die an den deutschen Messstationen entnommenen Methanwerte liegen dabei über dem weltweiten Durchschnitt, der von der World Meterorological Organzisation (WMO) erhoben wird.

Die steigende Methankonzentration in der Atmosphäre könnte auch eine Folge des Klimawandels sowie zugleich ein Anzeichen für die drohende Beschleunigung selbigen sein. Denn große Mengen an Methan sind in den arktischen Permafrostböden gebunden. Ausgerechnet in diesen Regionen sind die Temperaturen zuletzt etwa doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt.

Die Gassparbemühungen lassen nach