Netzausbau: Zurück zu Freileitungen

vom 14.05.2024

Sollen beim Stromnetzausbau künftig weitgehend wieder die günstigeren Freileitungen gebaut werden? Für diese Option machen sich neben den Übertragungsnetzbetreibern nun auch die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Sachsen stark.

Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, „um Geld zu sparen beim Bau künftiger Hochspannungstrassen, sollten wir nicht unterirdisch, sondern überirdisch bauen“. Das würde 20 Milliarden Euro sparen. Für die Erdverkabelung gehe ein 40 Meter breiter Arbeitsgraben durch die ganze Republik. „Masten aufzustellen, wäre ein viel geringerer Eingriff.“ 

Sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer sekundiert: „Ich unterstütze ausdrücklich die Initiative gegen die Erdverkabelung. Wir könnten eine riesige Summe und Zeit beim Ausbau sparen.“ 

Die Bedeutung der erneuerbaren Energien wächst.