Deutschland will immer höhere Anteile des Strommixes erneuerbar haben. Doch zugleich geht ein nicht unbeträchtlicher Teil des erzeugbaren regenerativen Stroms verloren.
Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres sind durch Abregelung gut fünf Prozent regenerativer Strom quasi verpufft. Noch schlimmer ist diese Bilanz bei offshore erzeugtem Windstrom: Hier beträgt der Anteil abgeregelten Stroms sogar fast ein Viertel.
Diese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Linken-Abgeordneten Ralph Lenkert hervor.
Am meisten regenerativer Strom wurde danach in Niedersachsen abgeregelt (1,7 Terawattstunden), gefolgt von Schleswig-Holstein (1,0 Terawattstunden) und Brandenburg (0,3 Terawattstunden). Insgesamt wurden knapp 3,6 Terawattstunden regenerativer Strom so nicht in die Netze eingespeist.