Das Land Nordrhein-Westfalen will künftig auch auf die Nutzung von Wärme aus Abwasser setzen. Um das Ziel zu erreichen, hat die nordrhein-westfälische Landesregierung feste Ausbauziele definiert. Es sind die ersten eines Bundeslandes überhaupt
Bis 2030 soll im bevölkerungsreichsten Bundesland eine Terawattstunde Wärme aus dem Abwasser gezogen werden. Dieser Anteil soll dann bis 2045 auf vier Terawattstunden steigen.
Diese neudefinierten Ziele sind Teil einer gemeinsamen Grundsatzerklärung des Landeswirtschafts- mit dem Landesumweltministerium sowie weiteren Akteuren aus Energie- und Wasserwirtschaft, von Kanalnetzbetrieben und der Wohnungswirtschaft.
Laut der nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur bestehe das Ziel darin, die beteiligten Akteure zusammenzubringen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und konkrete Projekte anzuschieben.