Photovoltaik: Dachanlagen erlösen mehr

vom 28.12.2022

PV-Ausschreibungen sollen ab 2023 neuen Schub erhalten. Unter anderem soll dies durch eine Erhöhung der Höchstwerte bei den Ausschreibungen erfolgen. Dafür machte die Bundesregierung Ende 2022 den Weg frei. Damit steigen die Höhstwerte für PV-Dachanlagen ab 2023 auf 11,25 Cent pro Kilowattstunde. Zuletzt lagen diese bei 8,91 Cent.

2022 waren die Gebote bei den vier Ausschreibungsrunden deutlich zurückgegangen. Bei PV-Dachanlagen hatte sich die Gebotsmenge im letzten Termin 2022 im Dezember fast halbiert. Laut BNetzA-Präsident Klaus Müller ermöglichten die neu festgelegten Höchstwerte „auskömmliche Einnahmen für Anlagen, die im kommenden Jahr an den Ausschreibungen teilnehmen. Ich hoffe, dass damit die deutlich zurückgegangenen Gebotszahlen wieder ansteigen und sich erneut Wettbewerb entwickeln kann“.

Laut BNetzA werde aktuell zudem auch die Erhöhung des Höchstwerts für PV-Freiflächenanlagen vorbereitet, „um auch in diesem Segment stabile Bedingungen für die Erreichung der Ausbauziele zu schaffen.“ Eine Erhöhung der Höchstwerte für die Innovationsausschreibungen werde ebenfalls geprüft.

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