Bis zu 200 Milliarden Euro hat die Bundesregierung für die Bewältigung der Energiekrise bereitgestellt. Doch schneller als erwartet hat sich die Lage entspannt. Damit waren für die Finanzierung der Strom- und Gaspreisbremsen weniger Mittel nötig.
Wie die für das Schuldenmanagement zuständige Finanzagentur mitteilte, werde die geplante Mittelaufnahme um insgesamt vierzehn Milliarden Euro niedriger ausfallen. Als Begründung dafür verweist die Agentur „auf einen geringeren Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Bundes zur Bewältigung der Energiekrise“.
Insgesamt will sich der Bund in diesem Jahr die Rekordsumme von 529 Milliarden Euro leihen. Das Geld dient unter anderem dazu, ein allgemeines Defizit im Haushalt auszugleichen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bund mehr als 300 Milliarden Euro fälliger Bundesanleihen bedienen muss.