Deutschland darf ab 2031 den Bau neuer Gaskraftwerke fördern. Die EU-Kommission hat die federführend vom Bundeswirtschaftsministerium erarbeiteten Pläne genehmigt. Dabei geht es um eine staatliche Unterstützung von bis zu 35 Milliarden Euro.
Die EU-Kommission begründete ihre Zustimmung damit, dass die Maßnahme für die Versorgungssicherheit notwendig sei. Die Förderung entspreche zudem dem tatsächlichen Bedarf. Wichtig sei außerdem, dass die genehmigten Fördergelder in einem fairen, diskriminierungsfreien Verfahren vergeben würden.
Insgesamt geht es um elf Gigawatt neuer Kapazitäten. Interessierte Akteure können sich in einer Auktion bewerben. Die neuen Anlagen sollen zunächst mit Erdgas betrieben werden, spätestens 2045 aber mit Wasserstoff operieren. Das soll bereits beim Bau angelegt werden.
Die Kraftwerke sollen helfen, mögliche Lücken in der Stromversorgung ab 2031 zu vermeiden. Dafür soll ab 2032 ein Kapazitätsmarkt entstehen.