Die Kölner RheinEnergie übernimmt das Geschäft für Energiedienstleistungen der baden-württembergischen EnBW. Das teilten die Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Dafür soll ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag geflossen sein.
Teil des Geschäftsbereichs sind Beratung, Planung, Finanzierung und Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Anlagen zur Energieerzeugung.
Laut Mitteilung wechseln rund 200 Anlagen und etwa 150 Beschäftigte zur RheinEnergie. Diese erweitert ihre Kapazitäten mit dem Zukauf auf rund 800 Anlagen und 1.100 Megawatt installierte Leistung.
RheinEnergie-Chef Andreas Feicht kommentierte den Zukauf im Handelsblatt: „Als kommunal verankertes Unternehmen kennen wir die Herausforderungen der Energiewende aus der Praxis. Diese Erfahrung und Kompetenz wollen wir künftig noch stärker deutschlandweit einbringen“. Der Zukauf sei ein weiterer Schritt in der strategischen Entwicklung als überregionales Unternehmen.
Bis auf die Jahre 2022 und 2023 ist der Markt für Contracting stetig gewachsen. 2024 lag das Umsatzvolumen laut der jährlich erscheinenden Untersuchung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bei knapp 9,6 Milliarden Euro.