Sefe zahlt Teil des Staatskredits zurück

vom 29.04.2025

Der Bund hat 450 Millionen Euro von der während der Energiekrise verstaatlichten Securing Energy for Europe (Sefe) erhalten. Es ist ein Teil des von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingeräumten Darlehens in Höhe von 13,8 Milliarden Euro. Damit konnte eine Insolvenz des wichtigsten deutschen Gashänderls abgewendet werden.

Ein wesentlicher Teil des Darlehens, 6,3 Milliarden Euro, wurde in Eigenkapital umgewandelt. Die EU-Kommission hatte jedoch Rückzahlungen zur Auflage gemacht. Außerdem muss der Bund bis Ende 2028 seine Beteiligung auf maximal 25 Prozent plus einem Anteil zurückfahren. 

Bisher hat die Sefe damit 700 Millionen Euro zurückgezahlt. Laut Sefe-Finanzvorstand Christian Ohlms komme das „nicht nur dem deutschen Steuerzahler zugute, sondern zeigt auch, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgegangen sind“.

Ende 2023 hatte die Sefe Energy einen großen Erdgasliefervertrag mit der norwegischen Equinor unterzeichnet; die jährlichen Mengen von 111 Terawattstunden entsprechen einem Drittel des deutschen Industriebedarfs. Im Mai 2024 erfolgte der erste LNG-Import aus den USA über das Terminal in Wilhelmshaven. 

Die Preise der Grundversorgung sinken 2026.