Stadtwerke zeigen Solidarität

vom 21.07.2021

Stadtwerke stehen seit der Liberalisierung der Energiemärkte durchaus in Konkurrenz zueinander. Das muss indes nicht bedeuten, dass man schadenfroh auf Entwicklungen bei der Konkurrenz schaut. Gerade Krisensituationen bringen regelmäßig Solidarität untereinander hervor. Ein Beispiel (von vielen ähnlichen) geben die Stadtwerke Tübingen.

Angesichts der Hochwasser-Katastrophe, die auch die Stadtwerke Trier (SWT) getroffen hat, unterstützt ein Team der Stadtwerke Tübingen (swt) in der ältesten Stadt Deutschlands beim Wiederaufbau der Stromversorgung. Die „Fünf vom Technischen Service“ der swt machten sich bereits am Sonntag auf an die Mosel. Mit dabei: vier Einsatz- und Montagefahrzeuge, ein Notstromaggregat und zwei Anhänger, die vollgepackt wurden mit mehreren Hundert Sicherungen und weiterem Material. Das Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team der Stadtwerke Trier die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Auch das Technische Hilfswerk leistet einen Beitrag: Das THW stellt auf Basis eines kürzlich erst geschlossenen Kooperationsvertrages für den Einsatz Feldbetten bereit. Im Vorfeld bereits hatten sich die Stadtwerke Tübingen mit den Trierern darüber abgestimmt, welche Aufgaben am dringlichsten sind und welches Material dafür genau benötigt wird. Im Fokus standen dabei zunächst die Instandsetzung von überschwemmten Hausanschlusskästen inklusive Reinigung sowie die Kabel- und Zählermontage. Ein swt-Meister leitet darüber hinaus ein Team, das sich darum kümmert, das Niederspannungsnetz wieder in Betrieb zu nehmen.

Deutschland steht vor einem Scheitern bei den Klimazielen.