UBA: Wärmepumpen wirken auch im Altbau

vom 17.04.2025

Das Umweltbundesamt will dem Wärmepumpenzubau Impulse geben. Dazu wurde nun das Portal „So geht’s mit Wärmepumpen!“ geschaltet. Dieses zeigt, wie sich Wärmepumpen auch in älteren Gebäuden erfolgreich einsetzen lassen. Das Portal zeigt dazu eine stetig wachsende Sammlung konkreter Praxisbeispiele aus ganz Deutschland.

Neben klassischen Einfamilienhäusern listet das Portal auch Umsetzungen in Mehrfamilienhäusern, denkmalgeschützten Objekten und Nichtwohngebäuden auf. 

Dazu gehört auch ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus von 1932, das in einer der kältesten Regionen Deutschlands steht. Trotz fehlender Fassadendämmung spart der Einbau einer Wärmepumpe dort jährlich rund 2.000 Euro an Heizkosten.

Ein weiteres Beispiel ist ein Reihenmittelhaus ohne Garten und Keller. Hier wurde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eher ungewöhnlich auf dem Dach installiert. Laut Eigentümer ist selbige außen nicht zu hören und im Inneren leise. Ein niederfrequentes Geräusch soll durch technische Nachjustierung des Herstellers reduziert werden.

Das Portal verschweigt auch Hürden und Probleme nicht, denn nicht immer verläuft der Umstieg auf eine Wärmepumpe reibungslos.

„So geht’s mit Wärmepumpen!“ ist Teil eines Forschungsvorhabens des Umweltbundesamts. Die inhaltliche und technische Umsetzung erfolgt durch das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu), die Beratungsgesellschaft „co2online“ und das Ingenieurbüro Heckmann. 

Hier geht es zum Portal: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/umgebungswaerme-waermepumpen/so-gehts-mit-waermepumpen