Die Stromversorgung in Deutschland ist sicher – und bleibt es nach Ansicht der Bundesregierung auch nach vollzogenem Atom- und Kohleausstieg. Das machte sie in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion deutlich. Demnach zeigten das alle bisherigen Analysen. Zusätzlich ein „Worst-Case-Szenario“ aufzubauen, wie von der FDP erfragt, in welchem mögliche Risiken zusammentreffen, hält die Bundesregierung nicht für sinnvoll.
Unterdessen verweist die Bundesnetzagentur darauf, dass der Netzausbau gut vorankomme. BNetzA-Präsident Jochen Homann zufolge sei etwa für die Leitungen Suedlink (von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland) und Suedostlink (von Sachsen-Anhalt nach Bayern) die Bundesfachplanung abgeschlossen. „Die Korridore, in denen die Leitungen verlegt werden sollen, stehen damit fest“.
Ein wichtiger Meilenstein beim Netzausbau sei im Norden zudem bereits geschafft. Nordlink verbindet die Strommärkte Deutschlands und Norwegens. Das rund zwei Milliarden Euro teure Projekt ist vor einigen Wochen regulär in Betrieb gegangen.