Die Europäische Kommission hat die geplanten Beihilfen zur Entwicklung eines Wasserstoff-Kernnetzes bewilligt. Wie von Seiten der Kommission verlautete, diene die Förderung in Höhe von drei Milliarden Euro unter anderem den Zielen der EU-Wasserstoff-Strategie. Ziel der Förderung durch den Bund ist der Bau neuer Gas-Fernleitungen für den Wasserstofftransport, die die industrielle Nutzung von klimafreundlich erzeugtem Wasserstoff erleichtern und ausweiten sollen.
Wie die EU-Kommission erklärte, seien die positiven Auswirkungen der Beihilfen größer als der potenzielle Schaden, der etwa durch Wettbewerbsverzerrungen entstehen könne. Die erste große Wasserstoff-Leitung soll bereits im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Ein vollständiges Kernnetz soll dann 2032 fertiggestellt sein.
Der Bundestag hatte dazu erst im April den Finanzierungsweg beschlossen. Das anvisierte Kernnetz soll zunächst rund 10.000 Kilometer lang sein. Zu gut 60 Prozent können bestehende Erdgas-Pipelines genutzt werden, der Rest muss neu gebaut werden.