Wie das Handelsblatt berichtet, hat ein Gutachten der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) bei Umsetzung des Plans erhebliche Einsparungen errechnet. Die EEG-Förderung könnte bis 2045 um bis zu 37 Milliarden Euro geringer ausfallen.
Bei einem Pachtsatz von fünf Prozent ergeben sich kumulierte Einsparungen von drei Milliarden Euro, bei zehn Prozent von 13 Milliarden Euro und bei 20 Prozent um 37 Milliarden Euro.
Laut FfE‑Gutachten verblieben bei einem Pachtsatz von 3,5 Prozent weiterhin jährliche Pachteinnahmen von 24.000 bis 37.000 Euro pro Windrad. Die Bandbreite ergibt sich aus den unterschiedlichen Annahmen zur Stromproduktion eines Windrads.
Zahlen müssen die Pachten letztlich die Steuerzahler. Denn wenn die Einnahmen aus der Vermarktung des Stroms unterhalb der Garantievergütung liegen, gleicht der Staat die Differenz aus.