Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü

Erfahrungsaustausch: Temperaturabsenkung Fernwärme

Beschreibung

Produktinformationen

Viele ASEW-Mitglieder sind inzwischen einen weiteren Schritt bei der Transformation ihrer Wärmenetze gegangen und verfügen über erste praktische Erfahrungen mit Maßnahmen zur Netztemperaturabsenkung. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, nach einer kleinen Pause, erneut die Stärke des Netzwerks zu nutzen: Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Lösungsansätze für immer noch bestehende Herausforderungen entwickeln. Daher laden wir herzlich zu einem weiteren Erfahrungsaustausch zum Thema „Aktueller Stand im Projekt Netztemperaturabsenkung“ ein.

Gemeinsam möchten wir u. a. folgende Fragestellungen diskutieren:

  • Welche Anreize, technischen Lösungen oder organisatorischen Ansätze zur Senkung der kundenseitigen Rücklauftemperaturen haben sich in der Praxis bewährt?
  • Welche rechtlichen Durchsetzungsmöglichkeiten bestehen überhaupt?
  • Welche Rolle spielen die Digitalisierung von Wärmenetzen und intelligente Wärmeübergabestationen bei der Optimierung der Netztemperaturen?
  • Welchen Beitrag leistet der hydraulische Abgleich und weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Temperatursenkung? Welche Herausforderungen treten bei der Umsetzung der Maßnahmen auf und wie lassen sie sich bewältigen?
  • Wie gehen Versorgungsunternehmen mit Kunden um, die besonders hohe Temperaturanforderungen haben?

Als fachlichen Impuls zum Einstieg freuen wir uns auf einen Beitrag des Fraunhofer IEE. Vorgestellt werden aktuelle Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt CoolDown, das sich u. a. mit der Untersuchung wirksamer gebäudeseitiger Maßnahmen zur Senkung der Rücklauftemperaturen beschäftigt.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende aus den Bereichen Fernwärmevertrieb, Netzbetrieb und Technik, die sich mit der Planung, Umsetzung oder Begleitung von Maßnahmen zur Netztemperaturabsenkung, insbesondere an der Schnittstelle zum Gebäude, beschäftigen. Wir freuen uns auf einen offenen Austausch und laden euch herzlich ein, eure Erfahrungen, Ideen und Fragen aktiv einzubringen.

10:00 Begrüßung und Einführung

10:05 Inhaltlicher Teil

11:30 Ende des Web-Seminars

Herr Dr. Dietrich Schmidt Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE

Inhaltlich

Lea Gallé (M.Sc.)
Lea Gallé (M.Sc.) Teamleiterin Wärmewende

Organisatorisch

Eva-Maria Kempe (M.A.,M.Sc.)
Eva-Maria Kempe (M.A.,M.Sc.) Veranstaltungsmanagerin

Weitere Informationen

Kostenfrei & exklusiv für ASEW-Mitglieder

Teilnahmeberechtigt sind nur Stadtwerke

Stornierungsbedingungen

Produktgalerie überspringen

Weitere Veranstaltungen

Grabenloses Verlegen von Hauptfernwärmeleitungen
Grabenloses Verlegen von Hauptfernwärmeleitungen

Die Ausbauziele der Fernwärme in Deutschland im Rahmen der Wärmewende sind ambitioniert: jedes Jahr sollen 100.000 Gebäude neu an Fernwärmenetze angeschlossen werden, was zu mehr als einer Verdopplung der bisher existierenden Fernwärmetrassen von etwa 35.000 km auf etwa 74.000 km bis zum Jahr 2045 führt.Die Verlegung von Fernwärmeleitungen stellt jedoch besondere Anforderungen. Begrenzte Platzverhältnisse im innerstädtischen Bereich und Aspekte von Sicherheit, Bauzeiten und Nachhaltigkeit rücken verstärkt auch grabenlose Verlegeverfahren in den Fokus. Dabei wird die Beschaffenheit von Wärmerohren, meist KMR, stehts berücksichtigt. Die grabenlose Verlegung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der offenen Verlegung, häufig auch in puncto Wirtschaftlichkeit. In empfindlichen Gebieten, unter herausfordernden Baugrundbedingungen oder bei notwendigen Querungen von Flüssen oder Verkehrswegen entlang der Leitungstrasse, stellen grabenlose Verlegeverfahren meist die einzig machbare Lösung dar.Grabenlose Verlegeverfahren kommen bereits vielfach zum Einsatz. So wurde beispielsweise das Rohrvortriebsverfahren für den Bau eines Fernwärmetunnels in Dresden genutzt, um die Elbe sicher zu unterqueren. Auch für das HDD-Verfahren (Horizontal Directonal Drilling / Spülbohrverfahren) gibt es im Bereich der Fernwärme zahlreiche Referenzprojekte.Bei Netzausbauprojekten ist es essenziell, bereits früh in der Planung alle Möglichkeiten zur Verlegung in Betracht zu ziehen, um die optimale Lösung zu ermitteln. Aus diesem Grund möchten wir im Rahmen dieses Webinars einen Überblick heutiger Verlegealternativen mittels unterschiedlicher Microtunnellingverfahren und HDD als Antwort auf die spezifischen Anforderungen im Bereich Fernwärme geben.Seid gerne mit dabei!

Veranstaltung
Wärme aus Klärwerksabwasser für Wärmenetze
Wärme aus Klärwerksabwasser für Wärmenetze

Die Nutzung von gereinigtem Abwasser aus Kläranlagen bietet für kommunale Wärmeversorger ein relevantes und bislang wenig ausgeschöpftes Potenzial zur klimaneutralen Wärmeerzeugung.Unser Web-Seminar zeigt, wie Großwärmepumpen am Klärwerksstandort wirtschaftlich und technisch sinnvoll eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Nutzung von Klärwerksabwasser und nicht die Wärmegewinnung aus dem Kanalnetz.Die Teilnehmer erhalten zunächst einen Überblick über den aktuellen Marktstatus von Großwärmepumpen in Deutschland und die spezifischen Voraussetzungen an Kläranlagen. Darauf aufbauend werden technische Lösungsansätze präsentiert, die auf die besonderen Eigenschaften von gereinigtem Abwasser zugeschnitten sind. Ergänzend werden rechtliche Rahmenbedingungen erläutert, insbesondere in Bezug auf Standortfragen und die Auswahl geeigneter Kältemittel.Aus der Genehmigungspraxis werden typische Anforderungen und Herausforderungen vorgestellt. Ein reales Projektbeispiel aus Tübingen zeigt abschließend, wie solche Vorhaben erfolgreich die Genehmigungsplanung durchlaufen können.

Veranstaltung
Zukunftssichere Trinkwassererwärmung
Zukunftssichere Trinkwassererwärmung

Eine sichere, effiziente und normgerechte Trinkwarmwassererwärmung wird im Zuge neuer Heiztechnologien immer wichtiger. 2024 entfielen rund 5 % der Wärmenergie auf die Trinkwassererwärmung, ein Anteil, welcher durch geringere Heizwärmebedarfe künftig weiter steigen dürfte. Gleichzeitig stellen niedrigere Vorlauftemperaturen erhöhte Anforderungen an Hygiene und Legionellenprävention. Im Rahmen der Grundlagenschulung werden praxisnah zentrale Themen wie Hygieneanforderungen, Legionellenprävention, technische Systeme, Energieeffizienz sowie aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme vermittelt und diskutiert. Teilnehmende erhalten einen kompakten Überblick über zentrale und dezentrale Systeme, VDI konforme Dimensionierung sowie den Einsatz von Wärmepumpen, Solarthermie und Fernwärme. Typische Fehler werden aufgezeigt und praxisnahe Lösungen vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Neueinsteiger:innen und Fachverantwortliche, die Planung, Betrieb oder Modernisierung von Trinkwarmwasseranlagen übernehmen und ihre Fachkompetenz gezielt ausbauen möchten.

Veranstaltung