Energiewende: Zweites Reallabor gestartet

(vom 16.05.2020)

Anfang Mai ist mit „TransUrban.NRW“ das zweite Reallabor der Energiewende erfolgreich gestartet. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit. Danach ist das beteiligte Forschungskonsortium einer von 20 Gewinnern eines Ideenwettbewerbs, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Sommer 2019 bekannt gegeben hatte. Mit den Reallaboren beschleunige das BMWi den Transfer von Innovationen in die Praxis.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier zufolge sei der Start von TransUrban.NRW gerade in dieser schwierigen Zeit ein wichtiges Signal. „Unsere Reallabore verbinden großformatige Innovationsprojekte mit einem industriepolitischen Anspruch. Sie erproben neue Zukunftstechnologien der Energiewende und leisten so einen wichtigen Beitrag für den Strukturwandel in den ehemaligen Kohleregionen Nordrhein-Westfalens.“

Die „Reallabore der Energiewende" sind im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verankert. Das Projekt TransUrban.NRW verfolgt das Ziel, die bisherige klassische Fernwärmeversorgung über Hochtemperatur- und Dampfnetze in ein CO2-armes Versorgungssystem zu verwandeln. Erneuerbare Energie aus Geothermie, Abwasser sowie niedrig temperierter Abwärme soll in großem Umfang in die Versorgung einbezogen werden. Dazu erforderliche Niedertemperaturnetze werden neu errichtet oder in die bestehende Infrastruktur integriert. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und erhält eine Förderung von insgesamt rund 16,7 Millionen Euro.

www.bmwi.de

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